Kiebitz- und Möven-Eier zu kochen.
Beide werden hart gegessen, in Wasser 8 Minuten gekocht und als Eingangsgericht mit verschiedenem Brot und Kresse gereicht und in einer Schüssel, die zur Hälfte mit Salz gefüllt ist, angerichtet. Ihrer Kleinheit und feinen Schale wegen ist beim Einlegen ins Wasser Vorsicht zu empfehlen. Sie sind von feinem Wohlgeschmack, wenn man sie frisch erhält.
Ebenso sind „Puter-, Perlhuhn- und Pfaueneier” eine Delikatesse. Man kocht sie am besten halbweich.
Anmerk. Da man häufig schon angebrütete Kiebitz-Eier erhält, so unterwirft man sie vor dem Kochen einer Probe. Legt man ein Ei nach den: andern in eine mit kaltem Wasser gefüllte Schale und die Eier siuken gleich darin auf den Boden, so sind sie frisch. Drehen sie sich erst mehrmals und siuken dann, so sind sie bebrütet.
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