Wilde Gans.
Zäher noch als eine alte zahme ist eine alte wilde Gans. Daher nehme man die Gans nur, wenn sie jung ist, zum
Braten. Andernfalls werde sie nach der Borrichtungsregel v. Nr. 210
0 in kleine Stücke zerteilt, mit kochendem Essig, Lorbeerblättern und
Nelken Übergossen und 8 Tage gebeizt, während täglich die Stücke um
gelegt werden. Die Zubereitung ist wie bei Hasenpfeffer, doch lasse man
den Zucker weg.
Zum Braten wird die Gans mit feingemachtem s^alz in- und auswendig eingerieben, so auch mit Pfeffer und Muskatnelken, und wie zahme Gans, doch ungefüllt, mit Butter^ und feinem Nierenfett weich und gelb gebraten. Eine in der letztrn halben Stnnde hinzugefügte halbe Tasse Sahne gibt eine angenehme Sauce.
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